Allen Bloglesern wuenschen wir ein frohes Neues Jahr, mit viel Gutem unter Gottes reichem Segen!
Bei uns ging es gleich voll los, gleich am 2. Januar. Passend zur Jahreszeit fielen die Temperaturen nun auch weit unter die Null! Man sieht es den Menschen, die sich draussen aufhalten, auch sofort an:
Fuer uns hiess es, die beiden Kandidatenehepaare umzuziehen und das Liebenzell House Toronto so umzuruesten, dass eine Gruppe von 9+ Bewohnern drin wohnen kann.
Die neue Gruppe der ITA (Interkulturelle Theologische Akademie) von Liebenzell muss sich erst mal an die Eiseskaelte gewoehnen. Wir hatten fuer ein paar Tage minus 10 - 15 Grad tagsueber, nachts kaelter. Mit dem Wind: "feels like -21". Da bleibt man doch lieber die meiste Zeit im gemuetlichen Wohnzimmer!
Die beiden Ehepaare "durften" das ganze Haus putzen und herrichten, was sie super gemacht haben. Missionarstraining ist eben eine umfassende Sache, und der Dienst gar vielfaeltig!
Aber gute Arbeit wird in der Regel von der Hausmutter auch mit sehr gutem Essen belohnt. Und Essen ist ja bekanntlich fuer gutes Arbeiten auch wichtig. Und nebenbei noch neue Leute kennenlernen - alles perfekt!
Diese beiden Damen gehoeren zwar nicht zur ITA, sind aber trotzdem voll dabei: Miriam, Daniels Nichte und impactlerin von Liebenzell, und Sam(antha), die Quotenkanadierin, damit wenigstens eine Person im Haus richtig Englisch spricht :-)
Nach den ersten drei Tagen Einfuehrungsprogramm mit vielen Infos, einer Schnitzeljagt durch Toronto und einem Gottesdienst heute morgen, geht es nun morgen mit dem offiziellen Programm los: Anmeldung und erster Unterricht an der Englisch-Sprachschule.
Die neue Gruppe ist in jedem Fall auch wieder cool, motiviert, engagiert und liebenswert.
Was fuer ein Vorrecht, dass wir sie fuer die naechsten sechs Monate bei uns haben duerfen!
Vielen Dank fuer alle Unterstuetzung aus der Heimat, fuer alle Gruesse, Emails, facebook-Botschaften, Gebete und Spenden an die LM. Gott segne euch reichlich dafuer!
Eure dankbaren Matschis in Toronto!
Sonntag, 11. Januar 2015
Mittwoch, 10. Dezember 2014
Zurueck in Toronto
Nun sind wir wieder zurueck in Toronto, daheim. Ja, daheim, denn so fuehlt es sich wirklich an. Nach einem guten und ruhigen Flug kamen wir muede und geschafft an und freuten uns aber sehr an unserer schoen aufgeraeumten, sauberen und warmen (!!) Wohnung im Liebenzell House Toronto. Wie schoen, wieder hier zu sein, und wie schoen, in Deutschland gewesen zu sein!
Hier angekommen, fanden wir auch gleich unsere neue impactlerin (Kurzzeitlerin der LM), die fuer die naechsten acht Monate bei uns wohnen und mitarbeiten wird: Miriam. Das besondere an ihr: sie ist Daniels Nichte und kommt auch aus Suedbaden. Heimat in der Ferne!
Wir haben uns auch gleich wieder an die typisch kanadischen Spezialitaeten gewoehnt, und wir freuen uns schon wieder auf die kulinarische Vielfalt Torontos!
Die zwei Kandidatenehepaare, die schon seit Ende September zur Vorbereitung hier sind, hatten einen Tag nach unserer Ankunft ihre Englischpruefung. Nun ist es ein wenig ruhiger fuer sie, doch in wenigen Tagen werden wir die Arbeit mit ihnen aufnehmen, d.h. uns mit ihnen zusammen setzen, um das Kulturvorbereitungsprogramm im Intensivkurz mit ihnen durchzugehen.
Neben dem Englischunterricht haben sie hier schon so einiges erlebt und sind, so scheint es, auch ohne uns ganz gut zurecht gekommen:
Das Ehepaar ganz rechts im Bild (Aaron u. Miriam Graser), das uns hier vertreten hat, ist mittlerweile schon in Equador angekommen. Da leben sie sich gerade ein und beginnen ihr Spanisch-Sprachstudium.
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| dieses mal nicht ganz so viele Koffer! |
| Abschied am Flughafen Frankfurt: Andrea + Rahel aus Bahlingen, Martin + Michi aus Liebenzell |
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| Toll, die grosse Cousine ist da! |
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| Donut-Mosaik |
Neben dem Englischunterricht haben sie hier schon so einiges erlebt und sind, so scheint es, auch ohne uns ganz gut zurecht gekommen:
| Thanksgiving - Erntedank mit traditionellem Truthahn |
Vielen Dank an alle, die fuer uns und unsere Rueckreise gebetet haben. Noch ein bis zwei Tage, dann werden wir den Jetlag ueberwunden haben. Und nach ein zwei umstaendlichen Autofahrten durch die Stadt zum Oberschulamt sind nun auch alle unsere Maedchen in den Schulen angemeldet.
Ganz liebe Gruesse aus Toronto,
die Matschis.
Freitag, 19. September 2014
Von Deutschland gleich nach Aegypten
Kaum in Deutschland angekommen, ging es Ende August auch gleich weiter nach Aegypten: Auf's Zeltlager mit dem EC Bahlingen und 110 Kindern!
Das Zeltlager war sehr, sehr schoen. In vielerlei Hinsicht. Das Wetter war zwar nicht nur sommerlich, aber trotzdem genau richtig. Nur wenig Regen und relativ kuehl, aber dafuer auch gar keine Wespen und sonst auch kaum stechende Tierchen.
Aaron hat es so genossen, dabei zu sein. Und er hat bei allem voll mitgemacht und war mit so vielen grossen Freunden so gut versorgt, dass wir uns nicht so viel um ihn kuemmern mussten.
Da unsere drei Maedels sowieso alle als Teilnehmer dabei waren und ich (Daniel) angefragt wurde, fuer die Mitareiter als geistlicher Betreuer dabei zu sein, beschlossen wir, gleich als ganze Familie mit zu gehen.
So teilte ich mit Rita die Morgenandachten fuer die Mitarbeiter, und bei der Abendgeschichte half Rita auch mit. Sogar so genial und mit so viel Spannung beim Erzaehlen, dass ein paar zarte Maedchen tatsaechlich anfingen zu weinen und sich fast nicht mehr aus dem grossen Zelt getraut haben.
| Rita bei der Morgenandacht |
Aaron hat es so genossen, dabei zu sein. Und er hat bei allem voll mitgemacht und war mit so vielen grossen Freunden so gut versorgt, dass wir uns nicht so viel um ihn kuemmern mussten.
| beim Essen sass Aaron oft bei seinem Cousin Elias |
Ich half auch beim Vormittagsprogramm mit, wo es um verschiedene biblische Wahrheiten ging, die wir den Kindern erklaerten. Das fand auf verschiedene Weise statt: durch Anspiele, Gegenstandslekionen, biblische Geschichten und mehr.
| bei gutem Wetter fand das Vormittagsprogramm draussen statt, vor herrlicher Kulisse |
Und unsere Maedels? Die bekamen wir auch nicht so oft zu sehen. Sie waren bestens versorgt mit Freundinnen, die sie endlich wieder oder auch zum ersten mal sahen.
Nach dem Zeltlager war das naechste grosse Ereignis das Herbstmissionsfest 14.09. in Bad Liebenzell und die Missionars-Rueckkehrer-Tagung (re-entry) ein paar Tage davor. Mit vielen Infos und Material und guten Begegnungen gestaerkt geht es jetzt in den Reisedienst, um Gemeinden, Jugend- und Kinderkreisen von unseren letzten zwei Jahren in Toronto zu berichten und was Gott an, mit und durch uns getan hat. Die Maedchen duerfen (ja, so sehen wir das, und die Kinder selbst auch!) in die Schule hier, und Aaron in den Kindergarten.
(Bilder vom Herbstmissionsfest folgen noch!!)
Und diese Woche waren wir auch schon "im Herbst", d.h. in der Weinlese mit Ritas Eltern. Tolle, leckere Trauben, fuer einen praechtigen Mueller Thurgau!
Ganz liebe Gruesse an alle Blogleser, wir freuen uns ueber eure Verbundenheit.
Wer uns gerne mal anrufen moechte, dem schicken wir ueber email gerne die Telefonnummer (matschi-mail(at)gmx.net).
Daniel.
Mittwoch, 20. August 2014
Ablösung!
Und gleich eine
dreifache.
1) Am
Dienstag vor einer Woche, am 12. August, kam unsere Ablösung fürs Liebenzell
House Toronto (LHT) : Aaron und Miriam Graser von der Liebenzeller Mission
Deutschland kamen in Toronto an, um das LHT zu verwalten und die neuen
Kandidaten einzuführen, damit wir nun in D. sein können. Nicht für ganz, keine
Angst! Wir werden knapp vier Monate in der Heimat sein, um beim Missionsfest in
Liebenzell dabei zu sein und auch noch drei Monate Reisedienst zu machen. Während
Rita mit den Kindern in Bahlingen leben wird und die Kinder in verschiedenen
Schulen und Kindergarten sein werden, werde ich (Daniel) die meiste Zeit im
Auto und in Gemeindehäusern verbringen und viele verschiedene Betten
ausprobieren! Am 5. Dezember werden wir dann wieder nach Toronto fliegen und
unsere eigentliche Arbeit fortführen (die Grasers werden Anfang Dezember nach
Ecuador reisen, um dort als Missionare zu arbeiten).
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| Anna, Aaron Graser, Marcel & Faith Friess, Miriam Graser |
2) Um
diesen Wechsel in Toronto vorzubereiten, hatten wir für unsere kanadischen
Mitbewohner auch eine Ablösung geplant. Die drei (meist nicht mehr so ganz
jungen) Torontoer haben wir gegen die 20jaehrige Tochter unseres neuesten
Mitarbeiters von LM Kanada „ausgetauscht“. Sam(antha) stellt nun für das nächste
Jahr sicher, dass im Haus auch Englisch gesprochen wird, was bei so vielen
Deutschen auf einem Haufen nicht immer automatisch gegeben ist.
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| Warten auf's Gepaeck in Frankfurt |
3) Nun
sind wir also in Deutschland und sind froh, dass wir das Haus den neuen Verwaltern
mit einem sehr guten Gefühl überlassen konnten. Rita hat viel aussortiert,
geputzt, organisiert. Da Marcel und Faith Friess, das ita-Studentenehepaar,
noch einen Monat länger bei uns blieben, weil Faith noch auf ihr Visum für
Deutschland warten musste, hatten wir genialste Helfer bei dieser riesen
Arbeit! Vielen Dank noch mal an euch zwei, falls ihr das lest ;-)
Unsere Ankunft in Deutschland hat aber
leider auch eine gewisse Ablösung mit sich gebracht: Morgen werden Lothar,
Ritas Bruder, und seine Familie wieder nach Japan zurück fliegen. Für sie
beginnt der zweite Term als Missionare dort. Aber immerhin haben wir uns als
ganze Sommer-Großfamilie noch einmal sehen können und haben bei Ulli und Tabea
in Rottweil richtig schön gefeiert.
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| Cousins und Cousinen |
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| Ritas juengste Nichte Luca Sophie - Verabschiedung nach Japan! |
Am 14. September werden wir in Bad
Liebenzell beim Herbstmissionsfest zu sehen sein. Ganz herzliche Einladung
schon mal! Mehr dazu unter
Eure Mattmüllers in Bahlingen!
PS: Ein Bild der Großfamilie folgt in den nächsten Tagen
(unsere Adresse bis 5. Dezember:
Bühlstrasse 16, 79353 Bahlingen a.K.)
Donnerstag, 26. Juni 2014
Zwei Monate, ...
... ja sogar schon
ein wenig mehr als zwei Monate ist es her, dass wir uns hier gemeldet haben.
Die Zeit vergeht so schnell, und Arbeit ist so viel zu tun. Aber nun soll das
Schweigen ein Ende haben!
ZWEI Wochen war
ich (Daniel) in Deutschland, vor allem in Bad Liebenzell: zu einer Fortbildung
für Teamleiter und zur Mitgliederversammlung der Liebenzeller Mission. Und an
den zwei Wochenenden dazwischen war ich jeweils daheim, bei meinen Eltern und
in Bahlingen im LGV Gottesdienst. An einem Sonntag habe ich in Königschaffhausen,
in meinem Heimatort, im Offenen Gottesdienst gepredigt. Der tolle Nebeneffekt
dieser Reise: neben vielen anderen lieben Menschen habe ich auch unsere ersten
ita-Studenten wieder getroffen und die drei „Enkelkinder“ gesehen.
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| Froehliche Kafferunde in Liebenzell mit den "alten" ita-lern |
Dann waren ZWEI
unserer Chefs hier in Toronto: Gustavo und Hartmut, um die Studenten zu
treffen, Gespräche mit ihnen zu haben, und auch um bei einem Missionsabend der
LM Canada mitzuwirken.
Dann, direkt im
Anschluss, ZWEI weitere Gäste: Holger und Renate Barth. Sie kamen als
Kurzzeitmitarbeiter, um uns hier im Liebenzell House Toronto zu helfen. Holger
ist gelernter Elektroinstallateur und hat uns sehr fachmännisch das ganze Haus
durchgeprüft, alle Sicherungen genau beschriftet und viel „Altes und Unnötiges“
im Hausanlagenraum abmontiert und entsorgt. Jetzt sieht alles super aus und
kann von jedem, der sich wie ich nicht so gut mit der Materie auskennt,
verstanden werden. Renate hat sich im Haus sehr nützlich gemacht, wenn sie
Holger mal nicht handlangen musste. Eine super Bereicherung für uns und für die
LM!
| Holger und Renate aus dem Erzgebirge |
Mittlerweile sind
auch die ZWEI Missionskandidatenfamilien wieder in Deutschland und bereiten
sich auf ihre Ausreise nach Bangladesch und Sambia vor. Wir hatten einen guten
Abschluss mit ihnen und nun auch wieder ein paar mehr Freunde für’s Leben.
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| Abschied von Kraemers am Flughafen Toronto |
Nun sind unsere
ita-Studenten keine ZWEI Wochen mehr hier. Schon wieder fast ein halbes Jahr
vorbei!
Wow, nun haben
wir schon fast ZWEI Jahre hier in Toronto hinter uns gebracht, und dabei ZWEI
Kandidatengruppen und ZWEI ita-Studentengruppen betreut.
Der letzte große
Highlight: Aarons VIERTER Geburtstag am 23. Juni. Wie freut er sich so, dass er
nun endlich nicht mehr drei ist! Bei jeder Gelegenheit erzählt er es voller
Stolz, auf Deutsch und Englisch. Wir sind mittlerweile eine Familie mit nur
noch großen Kindern, brauchen (fast) keine Windeln mehr, und die Mama kann auch
mehr und mehr die Nächte durchschlafen. Das fühlt sich für Rita nach 12 Jahren
fast wieder wie neu an!
Jetzt freuen wir
uns auf einen guten Abschluss mit unseren elf ita-Studenten und auf den
Sommerurlaub.
Liebe Grüße,
Daniel mit
family.
Sonntag, 13. April 2014
Endlich Fruehling!
Nach ueber zwei Monaten Funkstille wird es Zeit, endlich mal wieder was von uns hoeren zu lassen. Und der endlich angekommene Fruehling gibt auch Anlass dazu.
Nachdem wir den seit Jahrzehnten haertesten Winter in Ontario ueberlebt haben, geniessen wir die warmen Sonnenstrahlen, die es endlich wieder moeglich machen, dass man freiwillig Zeit im Freien verbringt. So haben wir den Hinterhof wieder auf Sommer umgestellt, und die Rodelbahn wird taeglich kleiner. Dafuer steht jetzt das Trampolin wieder, und die Kletter-Rutsch-Schaukel ist auch wieder in Betrieb.
Gegrillt haben wir auch schon wieder ein paar mal. Zum Beispiel an meinem Geburtstag, und da gleich fuer die ganze ita-Studentengruppe. Leider hat es ein wenig geregnet, aber das hat uns nicht wirklich gestoert!
Zwei Tage spaeter haben wir dann Kathis neunten Geburtstag gefeiert, am 6. April.
Beide Geburtstage zusammen haben wir in einem Restaurant gefeiert, mal nur als Familie ganz allein.
Unsere ita-Studenten haben mittlerweile ihren Englischunterricht abgeschlossen und auch schon den TOEFL bestanden. Das ist eine amerikanische Sprachpruefung fuer auslaendische Studenten, die z.B. an einer amerikanischen Uni studieren wollen. Die Haelfte ihrer sechs Monate ist nun schon vorbei, und nun gilt es, sich in den Gemeinden noch mehr einzubringen und Kontakte zu vertiefen.
Der Gebetsraum im Haus wird viel genutzt, und vor kurzem habe ich nun auch endlich die Knieschemel fertig stellen koennen, da ich nun mit den Maschinen (z.B. Handkreissaege) im Freien wieder arbeiten kann.
Als Rita kuerzlich fuer eine Woche mit den Missionskandidaten in den USA in der Naehe von New York City war und ich mit den Kindern und Clemens alleine da war, haben Aaron und ich die Schemel eingeweiht, und eine kurze "Gebetsstunde" (so Aaron) gehalten.
Momentan sind Clemens' Eltern und Schwestern da, die Griesels aus Kassel. Ab morgen werden sie dann in Ontario und den USA mit einem Camper unterwegs sein. Bei schoenem Sonnenschein haben wir das Mittagessen im Hof geniessen koennnen, mit noch einem anderen sehr netten Ehepaar aus Deutschland. Wer findet heraus, wer es ist?
| Familie Griesel an unserem Fruehstueckstisch |
| Wer kennt die zwei auf der rechten Seite? |
Ganz liebe Gruesse aus dem endlich wieder warmen Toronto,
Daniel.
Sonntag, 9. Februar 2014
Rödeln und Rodeln
Nun sind unserer ita-Studenten schon einen ganzen Monat hier, und wir sind in den letzten vier Wochen ganz schön am Rödeln gewesen.
Neben dem Anlaufenlassen des Programmes fuer die Studenten haben wir ja auch sonst noch so einige Aufgaben in unserer Gemeinde und innerhalb anderer Bereiche der Liebenzeller Mission Canadas.
Das zweite Semester des ita-Studiums (ita steht fuer Interkulturelle Theologische Akademie) hier in Toronto setzt sich aus vier Hauptelementen zusammen:
1. Englisch-Sprachstudium
Am ersten Montag nach der Ankunft der 10 Studenten begleitete ich sie zur Sprachschule HANSA. Da durften sie zuerst einmal eine Aufnahme- und Einstufungspruefung ablegen:
Auch dieses Element des Studiums hat gleich in der ersten Woche angefangen. Diese schoene Kirche an der Jarvis Street ist im hinteren Teil des Gebaeudes das Zuhause des Seminars.
3. Interkulturelle Studien:
Jeden Freitag treffen sich die Studenten mit uns hier im Haus zu einem umfassenden Programm, das wir IMT - Intercultural Ministry Training nennen. Wir beginnen mit einem Haus-Meeting, wo Belange des Zusammenlebens im Haus besprochen werden und wo auch Zeit und Raum fuer verschiedene Gebetsanliegen ist. Danach gibt es eine Lobpreiszeit mit Andacht, aehnlich wir an den uebrigen Tagen unter der Woche direkt nach dem Fruehstueck.
Um 10 Uhr beginnt dann der formale Unterricht, in dem Themen rund um Missionsarbeit in einem kulturell anderen Kontext als dem eigenen behandelt werden. Die verschiedenen Lektionen teilen sich Rita und ich.
An den Nachmittagen stehen verschiedene Aktionen auf dem Plan, z.B. ein Film passend zum Tagesthema, oder ein Besuch einer interessanten Person, oder ein geniales Mittagessen in einem der unzaehligen Lokale aus aller Welt, wie z.B. das African Palace, wo man super aethiopisches Essen bekommt:
Da kann sich so mancher zum esten mal mit den blossen Haenden versuchen ...
Der vierte Bereich umschliesst den zeitlich groessten Teil des Semesters:
4. Gemeindepraktikum:
In vier Gruppen eingeteilt sind die Studenten an mehreren Tagen unter der Woche und auch sonntags natuerlich in vier verschiedenen Gemeinden, um Erfarhungen zu sammeln, von Pastoren zu lernen, sich einzubringen, wo sie gebraucht werden koennnen in Kinder- und Jugendarbeit und auch diakonischen Bemuehungen, wie z.B. Community Dinner (Essensangebot fuer Beduerftige der Nachbarschaft).
Mittlerweile sind alle Studenten in ihren entsprechenden Gemeinden eingefuehrt, schliessen erste Kontakte und Freundschaften und fuehlen sich schon recht wohl in der neuen Umgebung.
Allerdings ist es sehr, sehr kalt, und wir haben auch ungewoehnlich viel Schnee diesen Winter. Und das bringt mich zum zweiten Hauptwort der Ueberschrift dieses laengeren Posts:
Rodeln!
Aaron hat gestern morgen GOLD fuer Deutschland geholt - aber leider nur in den inoffiziellen Toronto-Olymics!
Clemens, unser Kurzzeitmitarbeiter aus Kassel hat den riesigen Schneehaufen in eine Rodelbahn umgebaut. So ist der viele Schnee nicht mehr nur laestig:
Mittlerweile ist die Bahn sogar noch groesser und schneller geworden! Sehr gefaehrlich!
Aus dem eisig kalten und schoen weissen Toronto gruessen wir euch ganz herzlich und sagen DANKE fuer alle Unterstuetzung und Gebete, auch fuer die Liebenzeller Mission im allgemeinen. Der Jahresabschluss 2013 fiel nach einem erschreckenden Spendenrueckstand von ueber 3 Mio Euro Anfang Dezember dann doch noch ganz ertraeglich aus, und alle wichtigen Ausgaben und auch die Gehaelter der vielen Mitarbeiter konnten gezahlt werden. Gott hat ein riesiges Wunder getan! DANKE an alle, die da mitgeholfen haben!!
In herzlicher Verrbundenheit,
Daniel u. Rita
Neben dem Anlaufenlassen des Programmes fuer die Studenten haben wir ja auch sonst noch so einige Aufgaben in unserer Gemeinde und innerhalb anderer Bereiche der Liebenzeller Mission Canadas.
Das zweite Semester des ita-Studiums (ita steht fuer Interkulturelle Theologische Akademie) hier in Toronto setzt sich aus vier Hauptelementen zusammen:
1. Englisch-Sprachstudium
Am ersten Montag nach der Ankunft der 10 Studenten begleitete ich sie zur Sprachschule HANSA. Da durften sie zuerst einmal eine Aufnahme- und Einstufungspruefung ablegen:
Genialerweise haben alle sehr gut abgeschlossen, das schlechteste Ergebnis war 70%. Das eroeffnet unseren Studenten schon von Anfang an viel mehr Moeglichkeiten, denn wir merken auch in ihrem alltaeglichen Umgang mit der Sprache, dass sie viel weiter sind als wir das erwartet haben. Das hat zur Folge, dass sie auch im zweiten Element gleich voll durchstarten koennen:
2. Theologische Kurse am Toronto Baptist Seminary (TBS):
Waehrend des Semesters belegen sie zwei theologische Kurse bei TBS, die sie wie die abschliessende Englischpruefung auch in ihrem Bachelorstudienprogramm anrechnen koennen. Und da sie von Anfang an schon so fit in Englisch sind, braucht niemand nur als Gasthoerer dabei zu sein. Letztes Jahr war das fuer ca. die halbe Gruppe der Fall, denn Theolgogie und anderes Fachenglisch kann ganz schoen ueberfordern, vor allem wenn man dazu auch Literatur lesen muss und Ausarbeitungen zu schreiben hat.
3. Interkulturelle Studien:
Jeden Freitag treffen sich die Studenten mit uns hier im Haus zu einem umfassenden Programm, das wir IMT - Intercultural Ministry Training nennen. Wir beginnen mit einem Haus-Meeting, wo Belange des Zusammenlebens im Haus besprochen werden und wo auch Zeit und Raum fuer verschiedene Gebetsanliegen ist. Danach gibt es eine Lobpreiszeit mit Andacht, aehnlich wir an den uebrigen Tagen unter der Woche direkt nach dem Fruehstueck.
Um 10 Uhr beginnt dann der formale Unterricht, in dem Themen rund um Missionsarbeit in einem kulturell anderen Kontext als dem eigenen behandelt werden. Die verschiedenen Lektionen teilen sich Rita und ich.
An den Nachmittagen stehen verschiedene Aktionen auf dem Plan, z.B. ein Film passend zum Tagesthema, oder ein Besuch einer interessanten Person, oder ein geniales Mittagessen in einem der unzaehligen Lokale aus aller Welt, wie z.B. das African Palace, wo man super aethiopisches Essen bekommt:
Da kann sich so mancher zum esten mal mit den blossen Haenden versuchen ...
Der vierte Bereich umschliesst den zeitlich groessten Teil des Semesters:
4. Gemeindepraktikum:
In vier Gruppen eingeteilt sind die Studenten an mehreren Tagen unter der Woche und auch sonntags natuerlich in vier verschiedenen Gemeinden, um Erfarhungen zu sammeln, von Pastoren zu lernen, sich einzubringen, wo sie gebraucht werden koennnen in Kinder- und Jugendarbeit und auch diakonischen Bemuehungen, wie z.B. Community Dinner (Essensangebot fuer Beduerftige der Nachbarschaft).
bei einem sog. Community Dinner in der Philippinischen Gemeinde
Art Project - Kunst-Jungschar-Angebot
Allerdings ist es sehr, sehr kalt, und wir haben auch ungewoehnlich viel Schnee diesen Winter. Und das bringt mich zum zweiten Hauptwort der Ueberschrift dieses laengeren Posts:
Rodeln!
Aaron hat gestern morgen GOLD fuer Deutschland geholt - aber leider nur in den inoffiziellen Toronto-Olymics!
Clemens, unser Kurzzeitmitarbeiter aus Kassel hat den riesigen Schneehaufen in eine Rodelbahn umgebaut. So ist der viele Schnee nicht mehr nur laestig:
Mittlerweile ist die Bahn sogar noch groesser und schneller geworden! Sehr gefaehrlich!
Aus dem eisig kalten und schoen weissen Toronto gruessen wir euch ganz herzlich und sagen DANKE fuer alle Unterstuetzung und Gebete, auch fuer die Liebenzeller Mission im allgemeinen. Der Jahresabschluss 2013 fiel nach einem erschreckenden Spendenrueckstand von ueber 3 Mio Euro Anfang Dezember dann doch noch ganz ertraeglich aus, und alle wichtigen Ausgaben und auch die Gehaelter der vielen Mitarbeiter konnten gezahlt werden. Gott hat ein riesiges Wunder getan! DANKE an alle, die da mitgeholfen haben!!
In herzlicher Verrbundenheit,
Daniel u. Rita
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