Samstag, 12. Januar 2013

ITA da!


Nun ist es endlich soweit: die ITA Studenten aus Bad Liebenzell sind in Toronto angekommen. Eine coole, dankbare und motivierte Truppe!


Gleich nach der Ankunft, nach zwei Stunden Verzögerung beim Anschlussflug von Ottawa nach Toronto, gab's einen Topf voll Suppe, der trotz großer Müdigkeit schnell leer wurde.



Erstes Frühstück: Wie viel Kaffee braucht man für eine ITA-Klasse?
Milch aus Plastikbeuteln? Und wo ist das Kaba? Vieles ist anders als gewohnt. Komisch? Nein, anders!

Nun geht es auf eine Erkundungstour durch die Stadt, angeführt von alten Hasen in der Stadt.


Bevor die Studentengruppe ankam, haben die Missionskandidaten, die zuvor in zwei andere Häuser umziehen mussten, noch viel Arbeit ins Liebenzell House Toronto investiert, um alles für ITA vorzubereiten und fertig zu bekommen. Ein großes Lob an die Kandidatengruppe. Dank guter Unterstützung durch "Bob the Builder" haben wir es geschafft!


Wir sind sehr froh und dankbar, dass wir alles soweit befriedigend vorbereiten konnten, alle Möbel im Haus haben, die wir für den Anfang brauchen. Nun heißt es, eine gute Routine für alles zu finden.

Vielen Dank für alle Unterstützung von daheim!

Daniel + Rita.

Sonntag, 6. Januar 2013

Endlich Schnee!


Und das nicht nur in gebastelter Form! Wir mussten lange warten, aber am Weihnachtsmorgen lag der erste Schnee - also gerade pünktlich für die Ferien.



Puh, Schlitten fahren strengt an!

Der Blick in Nachbars Garten sagt uns, dass auch sie zurzeit lieber Tee trinken als Grillen.



Neulich, an den Niagarafällen:


Die Gischt hüllt alles in Eis, egal was es ist. Wir waren zum Glück nur für ein paar Stunden da, es war auch sehr kalt und ungemütlich, wie man sieht.


 Gerade ist Tauwetter, und die großen Schneehaufen im Hof werden kleiner. Das ist aber nicht so schlimm. Es gibt bestimmt bald wieder Nachschlag.

Nun sind wir ganz gespannt auf den Montag und auf kommenden Donnerstag, denn da kommen "die Neuen": zuerst eine Familie und eine junge Dame, die das Team der Missionskandidaten verstärken, und dann die 16 ITA-Studenten, die dann bei uns im Haus wohnen werden. Dafür sind wir gerade noch am Schaffen, dass alles fertig wird.

Winterliche Grüße aus Toronto,
 Daniel.



Sonntag, 2. Dezember 2012

Work party

So nennt man hier einen Arbeitseinsatz. Und den hatten wir gestern, am Samstag. Fünf freiwillige Helfer kamen mit ihren handwerklichen Fähigkeiten, um einen Umbau unterm Dach vorzunehmen und verschiedene Installationen zu tätigen:

Zwei Schreiner machten sich nach meinen Vorbereitungen (Abriss) ans Wändebauen:



Ein Elektriker sorgte für das Verlegen des Lichtes und der Schalter:


Der Installateur setzte noch eine Toilette, nachdem er die geplanten Anschlüsse für eine Waschmaschine und einen Geschirrspüler frühzeitig fertigstellte.


Der Organisator der Helfergruppe, die aus Freunden der Liebenzell Mission Canada bestand, half mal hier, mal da, wo eben gerade eine geschickte Hand nötig war:


Rita sorgte für die Verpflegung, denn ein ordentliches Mittagessen braucht die fähigste Baueinsatz-Truppe:


Vielen Dank noch einmal an diese fleißigen Helfer! Es war super, mich euch zu arbeiten, bzw. euch beim Arbeiten zuzusehen.
Nun müssen noch ein paar "joints" verfugt werden, Türen gesetzt und die neue Wand gestrichen - dann die Möbel rein - und die ITA-Studenten können kommen (am 10. Januar)!

Heute ist Advend, weihnachtliche Musik klingt im Wohnzimmer, wo ich das gerade schreibe, die Kinder gestalten Lebkuchen-Männer, ... "Freue dich, s'Christkind kommt bald!"

Gott sei Dank (im wahrsten Sinn des Wortes), dass Jesus Christus schon lange her gekommen ist und nun immer bei uns ist!

Allen Lesern unseres Blogs wünschen wir (nach längerer Pause) eine gesegnete und frohe Adventszeit. Hier in Kanada, vor allem Toronto, wissen ganz viele Menschen anscheinend gar nicht (mehr), dass die Weihnachtszeit ("Season") etwas mit Jesus zu tun hat. Vergesst es nicht: "It's all about JESUS!"

LG
Daniel.



Sonntag, 21. Oktober 2012

Kanadisches Sixpack ...

... sieht so aus:


Und schmeckt super lecker! Genau das richtige für den Sonntagnachmittag. Da aber sechs Donuts für eine sechsköpfige Familie nicht reichen, müssen da schon zwei Sixpacks her, zumal ja auch immer noch irgendwelche Gäste als Mitesser da sind :-) Guten Appetit.

Süße Grüße,

Daniel.

Samstag, 6. Oktober 2012

Sehr dankbar ...

sind wir über dieses Urteil der Englisch-Hilfsklasse-Lehrerin (nach nur vier Wochen in der Schule):


Praise God!

PS: freie Übersetzung:

Liebe Herr und Frau Mattmüller!
Dies ist lediglich eine kleine Mitteilung, um zu sagen, wie gut Kathi und Anna in das kanadische Schulleben hineinfinden. Wir freuen uns so zu sehen, wie Anna sogar Führungsrollen übernahm bei einem kleinen Theaterstück, das ihre Klasse am Terry Fox Tag aufgeführt hat. Kathi wird von Woche zu Woche sicherer.
Ich würde mich freuen, Sie persönlich oder am Telefon zu sprechen ...

Danke für alle Gebet für unsere Kids!

Daniel.

Samstag, 29. September 2012

Komplett

... sind wir nun in mehrerer Hinsicht.
Endlich kam "unsere" Rebekka an, nachdem sie mehrere Wochen auf ihr Visum warten musste. Nun ist sie auch schon über zwei Wochen da. Ihre Aufgaben bei uns sind die Kinder in Deutsch mit dem Material der Deutschen Fernschule zu unterrichten, sie auf dem Weg zur und von der Schule zu begleiten, hier im Liebenzell House Toronto mitzuhelfen bei unseren verschiedenen Programmen und vieles mehr. Wir freuen uns, dass sie da ist und genießen ihre fröhliche und unkomplizierte Art.


Am vergangenen Montag sind nun auch die Missionskandidaten angekommen, die sich hier auf ihre zukünftigen Aufgaben mit der Liebenzeller Mission in verschiedenen Ländern vorbereiten. Eine junge Familie mit Baby wird nächsten Sommer nach Spanien ziehen, zwei Frauen nach Japan und nach Bangladesch. Das Ziel ihres Aufenthaltes hier in Toronto ist zum einen die Fähigkeit, fließend in Englisch zu kommunizieren. Zum anderen haben sie in der multikulturellsten Stadt der Welt auch unzählige Möglichkeiten, andere Kulturen kennen zu lernen und mit ihnen nicht nur in Berührung zu kommen, sondern sich in verschiedensten Einrichtungen und Kirchen einzubringen und so in den Dialog einzusteigen. Dabei werden sie - wie auch wir vor zehn Jahren schon - wichtige Erfahrungen sammeln, die ihnen dann in ihrem Zielland sehr hilfreich sein werden. Diese Gruppe dabei zu begleiten und anzuleiten ist unser Part dabei. Davon werden wir immer wieder mal berichten. Zusätzlich zu den vier Deutschen haben wir noch einen Gast: eine junge Dame aus Spanien, die sich das alles mal anschaut und danach wahrscheinlich Theologie in ihrer Heimat studieren wird. Da sie kein Deutsch kann, sind wir alle zum Glück dazu gezwungen, von Anfang an gleich immer Englisch zu reden.

Letztes Wochenende waren wir "auf dem Land". Auf dem Gelände der Zentrale der Liebenzeller Mission Canada fand am Samstag der "Fall Family Day" statt, ein Tag der offenen Tür für Interessenten und Freunde der Organisation. Unsere Kinder genossen das tolle Wetter, ein Puppentheater, die Traktorfahrt durch den Wald, Hot Dogs vom Grill und das Paddeln auf dem Weiher.

Das Wochenende davor war in unserer Nachbarschaft ein polnisches Straßenfest. Da wir genau an das polnische Stadtviertel angrenzen, bekamen wir das in vollen Zügen mit. Unter anderem auch kulinarisch: frittierte Zwiebel, "blooming onion" genannt. Sehr lecker!

Bei uns ist also allerhand geboten, und wir haben mit unseren Studenten unermessliche Möglichkeiten, in andere Kulturen einzutauchen ...

Liebe Grüße aus dem zum Glück immer noch nicht so kalten Toronto,
Daniel.


Sonntag, 9. September 2012

Überreich beschenkt!

Die erste Schulwoche für unsere drei Mädels war überaus erfolgreich. Alle drei hatten einen super guten Start. Anna ist wahnsinnig stolz, dass sie schon so viel versteht, und ihr macht Englisch reden sehr viel Spaß.

Kathi, die vor dem Englischen am meisten Angst hatte, wurde von Gott in unerwartet genialer Weise überrascht: in ihrer Klasse in noch ein anderes neues Mädchen, das die letzten zwei Jahre in BERLIN gewohnt hatte, weil seine Mama dort an der UNI an einem Forschungsprojekt beteiligt war. Wie genial ist das denn? Dieses Mädchen, das perfekt Deutsch spricht, sitzt nun genau gegenüber von Kathi und kann ihr alles übersetzen. Und seine Mama freut sich für ihr Kind, dass es jemanden hat zum Deutsch reden. Dankt mit uns für Rosalia! Und betet für sie und ihre Familie, segnet sie im Namen Jesu! Gott ist so wunderbar gut!

Lara geht auch jeden Tag gerne in den Kindergarten, obwohl es am Morgen beim Verabschieden dort noch öfters Tränen gibt. Aber sie ist so tapfer und freut sich beim Abholen schon wieder auf den nächsten Tag, obwohl sie quasi nichts versteht.

Die beiden Schülerinnen haben von 8.55 bis 11.45 Uhr und von 12.45 bis 15.30 Uhr Unterricht, Lara ist nur am Vormittag im Kindi. An diese anderen Schulzeiten müssen wir uns erst noch ein wenig gewöhnen.

Heute waren wir zum ersten Mal in dem Gottesdienst der Gemeinde, wo wir uns wahrscheinlich als Familie fest anschließen werden. Auch das war ein guter Einstieg für uns.

Und heute Nachmittag und Abend waren wir endlich unsere lieben Freunde besuchen, die nur eine halbe Stunde von uns entfernt wohnen: ehemalige Missionare in Malawi, die aus Toronto stammen und die wir schon ein paar Jahre nicht mehr gesehen hatten. Es war ein herzliches Wiedersehen und fast schon ein Vorgeschmack auf den Himmel.


Wir sind einfach überreich beschenkt!

Ganz liebe Grüße aus Toronto,
Daniel mit family.